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Spielen fördert die Konzentration

Auf dieser Seite finden Sie viele Spiele zur Förderung der Konzentration.

Zur Durchführung mit den Eltern zu Hause sind diese Konzentrationsübungen bestens geeignet

sowie zum Auflockern des Klassenalltages.

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Viel Spaß!

1. Genau zuhören

Ein Erwachsener liest einen Text vor. In diesem Text werden vorher bewusst Fehler eingebaut. Beispielsweise: „Das gelbe Krokodil schwimmt im Fluss.“ Die Kinder müssen genau zuhören und sobald sie einen Fehler entdecken, dürfen sie laut „Fehler!“ rufen. Für jeden entdeckten Fehler erhält das Kind einen Punkt. Das Kind mit den meisten Punkten gewinnt schließlich.

2. Endlosgeschichte

Die Kinder sitzen im Stuhlkreis. Es soll eine endlose Geschichte erzählt werden, wobei jeweils ein Kind ein Wort nennt, das zum vorherigen passt und einen korrekten Satzbau ermöglicht. Die vorher genannten Wörter müssen ebenfalls genannt werden.

Beispiel:

Kind 1: „Ich“
Kind 2: „Ich ging“
Kind 3: „Ich ging zum“
....

So haben die Kinder viel Spaß beim Kreieren einer schönen Geschichte und vergessen darüber gänzlich, dass es sich um eine Konzentrationsübung handelt.

3. Wortkette

Diese Konzentrationsübung fördert zum einen die Konzentration und zum anderen ist sie eine spielerische Aufgabe, deutsche Wörter zu lernen. Das erste Kind oder ein Elternteil nennt ein Wort, das aus zwei Wörtern besteht. Beispielsweise: Schranktür.

Das nächste Kind nimmt das zweite Wort des vorherigen Wortes und bildet ein neues Wort daraus. Beispielsweise: Türrahmen. So geht es reihum weiter. Wichtig ist, dass die gebildeten Wörter auch tatsächlich in der deutschen Sprache existieren.

4. Einfach mal still halten

Diese Konzentrationsübung klingt einfach, verlangt den Kindern aber viel ab. Aufgabe ist es, eine festgelegte Zeit lang still zu sein und einfach nur dazusitzen. Still sein können ist ein wesentlicher Bestandteil der Konzentrationsfähigkeit. Es ist ratsam, zuerst eine kleine Zeitspanne zu wählen und diese Schritt für Schritt zu erweitern.

5. Beschreiben und Erkennen

Ein Kind denkt sich einen Gegenstand aus und beschreibt diesen vor den anderen Kindern. Es muss sich genau auf diesen Gegenstand konzentrieren und ihn so beschreiben, dass die anderen Kinder ihn erkennen können. Das Kind, das den Gegenstand zuerst errät, darf ihn benennen und den nächsten Gegenstand beschreiben.

6. Das Alphabet mal rückwärts

Diese Konzentrationsübung ist geeignet für Kinder, die das Alphabet bereits beherrschen. Gemeinsam in der Gruppe zählen die Kinder das Alphabet rückwärts auf. Diese Aufgabe erfordert viel Konzentration, da die rückwärts gerichtete Aufzählung sehr kompliziert für das Gehirn sein kann.

 

7. Geräuschememory

Für dieses Konzentrationsspiel muss ein klein wenig vorbereitet werden. In leere Dosen werden verschiedene Gegenstände gefüllt, die unterschiedliche Laute von sich geben, wenn man die Dose schüttelt. Jeweils zwei Dosen werden mit dem gleichen Gegenstand befüllt.

Das Spiel wird in kleinen Gruppen gespielt. Die Kinder müssen die Dosen schütteln und so gleiche Paare herausfinden. Das Kind, das am Ende die meisten Paare finden konnte, ist der Sieger.

8. Gedichte

Eine schöne Konzentrationsübung ist das Auswendiglernen von Gedichten. Die Kinder bekommen Arbeitsblätter mit einem oder mehreren Gedichten ausgeteilt. Sie dürfen sich, falls es mehrere Gedichte sind, eines aussuchen und bekommen nun Zeit, dieses Gedicht mit ihrem Sitznachbarn gemeinsam auswendig zu lernen und schließlich vor den anderen vorzutragen. Beim Auswendiglernen wird die Konzentrationsfähigkeit besonders gefordert.

9. Wegbeschreibung

Die Konzentrationsübung Wegbeschreibung ist für Kinder, die bereits gut schreiben können. Aufgabe ist es, eine Wegbeschreibung von der Schule bis nach Hause aufzuschreiben, so dass andere Menschen in der Lage wären, das Zuhause des Kindes zu finden.

Bei Kindern, die noch nicht schreiben können, kann diese Konzentrationsübung als Zeichenaufgabe gegeben werden. So sollen die Kinder einen Plan erstellen, der wie eine Straßenkarte zu ihrem Zuhause führt.

10. Im Takt gehen

Für dieses Spiel wird ein Instrument benötigt, mit dem ein Erwachsener einen Takt vorgeben kann. Am besten kann man diese Konzentrationsübung im Freien spielen. Die Kinder sollen sich genau auf den Takt konzentrieren und diesem mit ihren Schritten folgen. Setzt das Taktschlagen aus, müssen alle so stehen bleiben, wie sie waren und dürfen sich nicht bewegen. Das Kind, das sich dennoch bewegt, scheidet aus, bis schließlich ein Kind übrig bleibt.

11. Wörter zählen

Bei dieser Konzentrationsübung müssen die Kinder gleichzeitig Wörter zählen und genau zuhören. Ein Erwachsener liest einen Text vor. Vorher wird den Kindern ein Wort vorgegeben, das gezählt werden soll. Die Kinder sollen nun der Geschichte lauschen und anschließend darf von einem Kind aufgelöst werden, wie oft das jeweilige Wort im Text vorkam. Sollte dieses Kind falsch liegen, darf das nächste raten.

12. Kleine Sachen merken

Auch bei dieser Konzentrationsübung wird den Kindern ein Text vorgelesen. Nach dem Lesen werden konkrete Fragen zu diesem Text gestellt. Beispiel: „Welche Farbe hatte die Hose des Mannes?“ Die Kinder dürfen sich nun melden und die Frage beantworten, bis alle Fragen korrekt beantwortet wurden. So wird neben der Konzentrationsfähigkeit auch die Merkfähigkeit geübt.

13. Yoga oder Qi Gong

Es ist erwiesen, dass Yoga und Qi Gong die Konzentrationsfähigkeit von Kindern und Erwachsenen fördert und sie entspannt. Ein Erwachsener macht einfache Bewegungsübungen vor und die Kinder machen diese nach.

14. Wasserglas füllen

Diese Konzentrationsübung eignet sich besonders für die warmen Tage im Sommer. Benötigt wird ein Glas und ein Messbecher mit Wasser darin. Das erste Kind bekommt die Augen verbunden und muss das leere Glas mit dem Wasser aus dem Messbecher füllen. Hierbei sollte kein Wasser überlaufen.

Nur durch die Geräusche, die das einlaufende Wasser macht, muss herausgefunden werden, wie voll das Glas ist. Weiter geht es reihum. Als Wettbewerbsidee kann mittels einer Stoppuhr ermittelt werden, welches Kind am meisten Gläser möglichst voll füllt.

15. Zahlen in Wörtern

Ausgeteilt wird ein Arbeitsblatt mit Wörtern darauf, die Zahlen in geschriebener Form enthalten. Beispiel: W-acht-urm, Zwei-samkeit, gra-vier-en etc. Die Kinder sollen nun die versteckten Zahlen finden, unterstreichen und anschließend die Wörter mit der Zahl darin aufschreiben.

Hierbei soll die Zahl allerdings auch als Zahl auf dem Papier stehen. Beispiel: W8urm, 2samkeit, gra4en. Diese Konzentrationsübung verknüpft Mathematik und Deutsch und trainiert die grauen Zellen.

16. ABC Geschichte

Diese Konzentrationsübung ist besonders zur Durchführung im Stuhlkreis geeignet. Es soll eine Geschichte erzählt werden, wobei jedes Kind einen Satz nennen darf, den es sich frei ausdenkt. Die Vorgabe hierbei ist, dass das jeweilige Anfangswort des Satzes mit den Buchstaben des Alphabets beginnen soll.

Die Buchstaben sollen nacheinander in der richtigen Reihenfolge abgearbeitet werden. Beispiel: „Anna wollte Schlittschuhlaufen.“ „Bevor sie das tun kann, muss sie trainieren.“ „Chamäleon Cora sieht ihr dabei zu.“ und so weiter, bis das gesamte Alphabet durch erzählt wurde.

17. Merktraining

Bei dieser Aufgabe wird zusätzlich zur Konzentration die Kreativität gefordert. Ein Elternteil gibt ein einfaches Substantiv vor und die Kinder sollen - jeder für sich - einen Satz daraus bilden. Die Voraussetzung für diesen Satz ist, dass jedes Wort mit einem der Anfangsbuchstaben des vorgegebenen Wortes nacheinander beginnt.

Beispiel: NASE. Der Satz, der hieraus gebildet werden kann ist: „Nora arbeitet sonntags ehrenamtlich.“ Die Kinder dürfen auch lustige und kuriose Sätze bilden. Dies macht besonders Spaß.

18. Reimen

Dieses Spiel macht Kindern besonders viel Spaß, da sie ihre grauen Zellen kreativ und spielerisch anstrengen können. Ein Erwachsener gibt ein Wort vor. Egal, ob Substantiv, Verb oder Adjektiv. Die Kinder sollen nun möglichst viele Wörter nennen, die sich hierauf reimen.

Um ein lautes Durcheinander zu vermeiden, sollen sich die Kinder durch Handzeichen melden. Beispiel: Vorgegeben wird Hund. Die Kinder könnten nun rund, bunt, gesund und vieles mehr nennen. Fällt niemandem mehr etwas ein, wird das nächste Wort genommen.

19. Errate den Satz!

Ein Kind denkt sich einen Satz aus fünf Wörtern aus. Es schreibt diesen verdeckt auf einen Zettel und behält diesen. Nun schreibt es ausschließlich die Anfangsbuchstaben der einzelnen Wörter beispielsweise an die Tafel. Die anderen Kinder müssen nun erraten, welchen Satz das Kind sich erdacht hat. Dies können sie am besten schriftlich tun.

Reihum wird nun vorgetragen, was die Kinder sich ausgedacht haben. Ist der richtige Satz dabei, bekommt jeder, der ihn erraten konnte, einen Punkt. Ist er nicht dabei, so wird ein Wort aufgelöst und an die Tafel geschrieben.

Nun beginnt die nächste Raterunde, bis der Satz vollständig und korrekt wiedergegeben werden konnte. Beispiel: Das Kind denkt sich folgenden Satz aus: „Heute esse ich einen Apfel.“ Es schreibt nur die Buchstaben: H E I E A an die Tafel. Dies ist die Grundlage für die anderen Kinder.

20. Stadt, Land, Fluss

Dieses beliebte Spiel ist eine hervorragende Konzentrationsübung für Kinder. Zuerst werden fünf Kategorien bestimmt. Beispielsweise Stadt, Land, Fluss, Tier, Name und Beruf. Diese Kategorien schreiben die Kinder nebeneinander auf ein DIN A4 Blatt und fertigen daraus eine Tabelle. Nun geht der Erwachsene in Gedanken das Alphabet durch und ein Kind sagt beliebig „STOP!“.

Der Buchstabe, den der Erwachsene nun nennt, ist der Anfangsbuchstabe für die Wörter, die die Kinder finden sollen. Wird also ein R genannt, passen zu den oben genannten Kategorien: Regensburg, Russland, Rhein, Ratte, Richard und Rennfahrer. Die Kinder schreiben diese Wörter so schnell sie können auf.

Das Kind, das zuerst fertig ist, macht dies laut deutlich. Ab diesem Zeitpunkt dürfen die anderen nicht mehr schreiben. Für jedes gefundene Wort gibt es einen Punkt. Das Kind mit den meisten Punkten gewinnt das Spiel.

21. Meditationsübung

Nicht nur die Anstrengung des Gehirns ist wichtig zur Förderung der Konzentration. Auch das Entspannen ist maßgeblich daran beteiligt, wie gut sich ein Kind konzentrieren kann. Benötigt wird eine CD mit Entspannungsmusik. Die Kinder legen nun ihre Köpfe auf den Tisch und schließen die Augen.

Ein Elternteil spielt die Musik ab und liest eine entspannende Geschichte vor. Diese Konzentrationsübung bringt zappelige Kinder dazu, sich zu beruhigen und neue Kraft zu schöpfen.

22. Sitznachbar beschreiben

Diese Aufgabe wird am besten im Stuhlkreis gespielt. Die Kinder bekommen ein Blatt Papier und einen Stift. Nun soll jeder eine Beschreibung seines rechten Sitznachbarn aufschreiben. Sobald alle fertig sind, werden die Zettel eingesammelt, gemischt und wieder verteilt.

Nacheinander werden nun die Beschreibungen vorgelesen und erraten, um wen es sich handelt. Das Kind, das zuerst erraten kann, wer beschrieben wird, ist mit dem Vorlesen an der Reihe.

23. Klammerkette

Diese Konzentrationsübung erfordert viel Fingerspitzengefühl und schult zusätzlich die Motorik. Alle Kinder bekommen die Augen verbunden und 10 Büroklammern vor sich auf den Tisch gelegt. Ziel ist es, die Büroklammern blind aneinanderzureihen und so schließlich eine Kette aus Klammern zu erhalten. Wer dies zuerst schafft, darf laut „Fertig!“ rufen und gewinnt das Spiel.

24. Stille Post

Bei dieser Übung ist aufmerksames Hören erforderlich. Die Kinder finden sich im Stuhlkreis ein und bestimmen einen Mitschüler, der sich einen Satz ausdenken darf. Diesen Satz flüstert er nun seinem Sitznachbarn ins Ohr. Der wiederum gibt das, was er verstanden hat, an seinen Nachbarn weiter, bis der Satz einmal die Runde gemacht hat. Das letzte Kind sagt den Satz nun laut.

25. Buchstabenpantomime

Wieder kommt Bewegung ins Spiel. Es wird ein Kind ausgewählt, das sich ein einfaches Wort mit maximal fünf Buchstaben ausdenken soll. Am besten geeignet sind hierfür Substantive. Es hat nun die Aufgabe, die jeweiligen Buchstaben nacheinander pantomimisch darzustellen, indem es eine Tätigkeit vormacht, die mit dem Buchstaben beginnt.

Die anderen Kinder müssen nun das Wort erraten. Wer es zuerst errät, ist als Nächster an der Reihe. Beispiel: Das Kind denkt sich das Wort Nase aus. Pantomimisch kann es nun Niesen, Atmen, Singen, Essen, Nicken vormachen.

26. Finde den Wecker!

Bei dieser Konzentrationsübung werden besonders das Gehör und der Orientierungssinn geschult. Ein Kind bekommt die Augen verbunden und wird dreimal im Kreis gedreht. Nun wird es in eine Ecke geführt und muss dort warten.

Ein Wecker wird nun von den anderen Kindern im Raum versteckt und klingeln gelassen. Das Klingeln muss dauerhaft hörbar sein. Das Kind mit den verbundenen Augen muss sich nun auf den Weg machen und seinem Gehör folgen, bis es den Wecker gefunden hat.

Um Stolperfallen zu vermeiden, sollten vorher alle Schultaschen auf die Tische gestellt und dem Kind im Ernstfall Anweisungen gegeben werden, wenn es sich einem Hindernis nähert.

27. Endlose Namenskette

Die Kinder sitzen im Stuhlkreis. Ein Elternteil nennt einen Namen. Dieses Kind beginnt. Das jeweils folgende Kind nimmt den letzten Buchstaben des vorher genannten Namens und denkt sich einen Namen aus, der mit diesem Buchstaben beginnt. So geht es reihum.

Es wird immer ein neuer Name genannt und der letzte Buchstabe ist die Vorgabe für den nächsten Namen. Sobald ein Kind einen Namen nennt, der schon einmal genannt wurde, scheidet es aus, bis das letzte verbleibende Kind schließlich gewinnt.

28. Ich packe meinen Koffer

Diese Konzentrationsübung fördert gleichzeitig auch die Kreativität und das Erinnerungsvermögen. Auch bei dieser Übung sitzen die Kinder im Stuhlkreis. Ein Erwachsener beginnt mit dem Satz: „Ich packe meinen Koffer und nehme... mit.“ Hier sucht sie sich einen beliebigen Gegenstand aus, der auf Reisen gebraucht werden kann.Das folgende Kind wiederholt diesen Satz und den bereits genannten Gegenstand inklusive eines neuen Gegenstandes, den es sich ausdenkt. So wird schließlich eine lange Kette aus Gegenständen erreicht, die sich die Kinder merken und wiedergeben müssen. Ist die Gruppe zu groß, bietet es sich an, Kleingruppen zu bilden, um Erfolgserlebnisse zu garantieren.

29. Gegenstände erfühlen

Die Kinder bekommen reihum einen großen Sack oder eine Tüte mit kleinen Gegenständen vor sich auf den Tisch gelegt. Durch bloßes Fühlen mit den Händen müssen sie nun einen der Gegenstände erkennen und schließlich korrekt benennen. Diese Aufgabe macht Kindern besonders viel Spaß, da sie so auch ihren Tastsinn schärfen.

30. Fehlersuche

Es werden Arbeitsblätter mit zwei Abbildungen ausgeteilt. Die eine Abbildung ist korrekt und in der zweiten haben sich Fehler eingeschlichen. Die Kinder bekommen nun Zeit, diese Fehler zu finden und mit einem bunten Stift zu markieren. Nach Ablauf dieser Zeit werden die Fehler in der Gruppe besprochen.

31. Ausmalen von Mandalas

Das Ausmalen von Mandalas fördert die Konzentration enorm. Die Kinder bekommen Arbeitsblätter mit einem Mandala darauf und dürfen diese ausmalen, wie es ihnen beliebt. So können sie kreativ sein und sich zeitgleich auf die verschiedenen Formen und Farben konzentrieren.

32. Schaubild - Bilder merken

Diese Konzentrationsübung benötigt einen Overheadprojektor oder einen Beamer. Damit wird ein Bild an die Wand projiziert, auf dem mehrere Gegenstände abgebildet sind. Die Gegenstände sollten so gewählt werden, dass sie jedem Kind bekannt sind. Die Kinder bekommen nun 30 Sekunden Zeit, sich möglichst viele dieser Gegenstände zu merken. Anschließend wird das Gerät ausgeschaltet und ein Erwachsener liest eine sehr kurze Geschichte zur Zerstreuung vor.

Nach dieser Geschichte sollen die Kinder alle Gegenstände vom projizierten Bild aufschreiben, die sie sich merken konnten. Das Kind, das sich die meisten Gegenstände merken konnte, hat gewonnen.

33. Ballspiel

Die Kinder stellen sich im Kreis auf. Das erste Kind nimmt den Ball, nennt seinen Namen und beispielsweise seine Lieblingsfarbe und wirft den Ball einem anderen Kind zu. Dieses nennt nun den Namen und die Lieblingsfarbe des Vorgängers und seinen eigenen Namen, sowie einen Lieblingssache oder -gegenstand. Der Ball wird weitergeworfen und das nächste Kind kommt dran. Sobald alle Kinder an der Reihe waren, endet das Spiel.

34. Recken, Strecken und Gähnen

Wenn die Konzentration der Kinder stark sinkt, werden die Fenster weit geöffnet und frische Luft reingelassen. Die Eltern fordern dann die Kinder auf, sich einmal herzlich zu recken, zu strecken und kräftig zu gähnen. Diese Aufgabe entspannt die Kinder schnell und stellt neue Konzentrationskraft her.

35. Synonyme finden

Es wird ein Wort vorgegeben. Die Kinder sollen reihum jeweils ein Synonym für dieses Wort nennen, bis ihnen keines mehr einfällt. Dann wird das nächste Wort gewählt. Beispiel: Hund, Kläffer, Wauzi etc.

36. Erde, Luft und Wasser

Ein Kind nennt eines der drei Elemente: Erde, Luft oder Wasser. Das Kind, das zuerst ein Tier nennen kann, das im genannten Element lebt, darf das nächste Element vorgeben und so weiter. Die bereits genannten Tiere dürfen nicht doppelt verwendet werden.

37. Was bin ich?

Ein Kind geht aus dem Zimmer. Die anderen Kinder denken sich ein Tier oder eine berühmte Person aus, die alle kennen und holen das Kind wieder in den Raum. Das Kind muss nun über Fragen, die nur mit ja oder nein beantwortet werden dürfen, herausfinden, wer oder was es ist. Dann kommt das nächste Kind an die Reihe.

38. Labyrinth

Es wird ein Arbeitsblatt mit einem Labyrinth darauf ausgeteilt. Die Kinder sollen nun mit einem Buntstift den Weg zum Ziel finden und nach zeichnen. Dies fordert und fördert nicht nur die Konzentration, sondern auch komplexes Denken und vorausschauendes Handeln.

39. Bilder erkennen

Für diese Konzentrationsübung wird ein Overheadprojektor benötigt. Es wird ein Bild aufgelegt, das mit kleinen Papierstreifen überdeckt wird. Der Erwachsene entfernt nun nach und nach die Papierstreifen und die Kinder müssen den Gegenstand, der abgebildet ist, möglichst früh erkennen. Dies ist beliebig oft wiederholbar.

40. Was gehört nicht dazu?

Ein Elternteil nennt jeweils vier Gegenstände oder Tiere. Eine dieser vier Sachen passt nicht zu den anderen. Beispiel: Ente, Gans, Storch, Hund. Die Kinder müssen den Gegenstand erkennen, der nicht dazugehört und dürfen ihn laut in die Runde rufen. Das Kind, das zuerst gerufen hat, bekommt einen Punkt. Derjenige, der am Schluss die meisten Punkte ergattert hat, gewinnt die Konzentrationsübung.

41. Zungenbrecher

Den Kindern wird ein Zungenbrecher vorgegeben. Beispiel: „Fischers Fritz fängt frische Fische. Frische Fische fängt Fischers Fritz.“ Die Kinder werden nun nacheinander aufgerufen, diesen Zungenbrecher möglichst fehlerfrei und schnell nachzusprechen. Als Erweiterung für diese Konzentrationsübung kann den Kindern die Aufgabe erteilt werden, sich selbst Zungenbrecher auszudenken und diese den anderen beizubringen.

42. Galgenmännchen

Ein Kind darf sich ein Wort ausdenken. Für jeden Buchstaben dieses Wortes zeichnet es einen waagerechten Strich an die Tafel. Die anderen Kinder dürfen nun raten, welche Buchstaben das Wort enthält. Für jeden falschen Buchstaben wird ein Teil des Galgenmännchens, das aus einem Hügel, einem senkrechten Pfeiler, einem waagerechten Pfeiler, einem Seil, einem Kopf, einem Körper, zwei Beinen und zwei Armen besteht, an ein Blatt Papier gezeichnet.

Ist das Galgenmännchen komplett, bevor das Wort erraten wurde, gewinnt das Kind. Sinnvoll ist es, die Kinder einzeln nacheinander aufzurufen, um Buchstaben vorzuschlagen und aufzulösen. So vermeidet man ein großes Durcheinander.

43. Käsekästchen

Diese Konzentrationsübung wird in Zweiergruppen gespielt. Die Kinder zeichnen ein Käsekästchen und treten gegeneinander an. Ziel ist es, im drei mal drei Felder großen Spielfeld drei gleiche Symbole in einer Reihe zu zeichnen. Die Kinder wechseln sich hierbei ab. Sie müssen nun verhindern, dass der Gegner drei gleiche Symbole zeichnen kann und gleichermaßen sollen sie probieren, dies selbst zu schaffen.

44. Verbsuche

Bei dieser Übung bekommen die Kinder mehrere Substantive vorgegeben und müssen ein Verb finden, das zu allen passt. Ein Elternteil sagt die Substantive vor. Beispiel: Die Substantive: Haare, Auto, Wäsche passen zum Verb waschen. Wer zuerst das richtige Verb gefunden und genannt hat, bekommt einen Punkt. Das Kind mit den meisten Punkten gewinnt.

45. Gegensätze

Das erste Kind beginnt mit einem Adjektiv, das es sich ausgedacht hat. Die anderen Kinder haben nun die Aufgabe, den Gegensatz zu diesem Adjektiv zu finden und zu nennen. Das Kind, das zuerst den Gegensatz herausruft, darf das nächste Adjektiv bestimmen. Beispiel: Kind 1: „hell“ Kind 2: „dunkel!“ und so weiter.

46. Kopfrechnen mit Schaumstoffwürfel

Für diese Konzentrationsübung wird ein Schaumstoffwürfel benötigt. Die Spielregeln sind davon abhängig, wie weit die Kinder schon rechnen können. Ein Elternteil wirft den Würfel und gibt den Kindern die Aufgabe, alle weiteren gewürfelten Zahlen zu addieren. Das nächste Kind würfelt nun und nennt die Summe aus der ersten und zweiten Zahl. Das dritte Kind muss, nachdem es gewürfelt hat, die Summe aus allen drei Zahlen bilden.

Wichtig hierbei ist, eine sinnvolle Grenze zu setzen. Bei Kindern, die bis 100 rechnen können, wird beim Erreichen dieser Zahl von vorn begonnen. Bei kleineren Zahlen als Grenze, sind die Durchgänge entsprechend kürzer.

47. Suchsel

Ein Suchsel ist ein Buchstabenrätsel, das aus einem Kasten besteht, in dem viele Buchstabenreihen stehen. In diesen Buchstabenreihen sind diagonal, waagerecht und senkrecht Wörter versteckt, die die Kinder finden sollen.

Es wird ein Suchsel auf Arbeitsblättern verteilt und die Kinder bekommen ausreichend Zeit, das Rätsel zu lösen. Mit einem Buntstift werden die gefundenen Wörter markiert.

48. Kreuzworträtsel für Kinder

Ein leichtes Kreuzworträtsel wird mittels Arbeitsblättern verteilt. Die zu erratenden Wörter müssen dem Alter der Kinder entsprechen. Die Kinder bekommen nun Zeit, das Rätsel zu lösen und die richtigen Wörter auf dem Arbeitsblatt einzutragen.

Bestimmte Kästchen auf dem Rätsel werden vorher markiert und bilden schließlich ein Lösungswort.

49. Was fällt mir dazu ein?

Bevor diese Konzentrationsübung durchgeführt werden kann, denkt sich ein Erwachsener Wörter aus, die als Oberbegriffe dienen. Diese werden einzeln auf ein Blatt Papier geschrieben und die Kinder dürfen frei assoziieren, was dazu passt. Beispiel: Zu Reise passt: Flugzeug, Urlaub, Koffer etc.

50. Ringe werfen

Diese Konzentrationsübung ist auch eine hervorragende Schulung für die Motorik. Benötigt werden ein aufrecht stehender Stab und mehrere Ringe. Am besten eignet sich ein vorgefertigtes Ringe-werfen-Spiel. Die Kinder dürfen nun nacheinander konzentriert versuchen, die Ringe auf die Stäbe zu werfen. Für jeden Treffer gibt es einen Punkt.

Das Kind, das am Ende die meisten Treffer verbuchen kann, gewinnt das Spiel.

 

51. Ich sag dir, wie du aufstehst!

Bei dieser Konzentrationsübung müssen sich beide sehr bemühen, der eine beim Anweisen und der andere beim Ausführen. Hier ist auch Teamgeist gefragt.

Ein Spieler liegt auf dem Boden. Ein anderer Spieler sieht sich die Lage kurz an, bekommt die Augen verbunden und wendet sich dann ab. Er beschreibt nun, wie der liegende Spieler aufstehen soll .„Stelle deinen rechten Fuß mit der Sohle auf den Boden.“ Der Liegende macht nur genau die Bewegungen, die der andere ihm sagt. Die Übung ist zu Ende, wenn der eine Spieler entweder aufgestanden ist oder sich nicht weiter bewegen kann. Anschließend werden die Rollen getauscht. Mit einer Stoppuhr kann der Spannungsgrad der Übung erhöht werden.  

52. Noch ein Hölzchen

Gute feinmotorische Fähigkeiten und eine ruhige Hand sind notwendig, um bei dieser Konzentrationsübung zu gewinnen.

Eine Flasche wird auf den Boden zwischen die Mitspieler gestellt. Reihum legt jeder ein Streichholz auf den Flaschenkopf. Das wird von Mal zu Mal immer schwieriger, weil der Platz auf dem Flaschenhals knapp wird. Der erste Spieler, bei dem ein Hölzchen runterfällt, hat das Spiel verloren. Er darf die nächste Runde beginnen.

53. Merk dir was!

Lesen Sie als Konzentrationsübung Ihrem Kind die folgende Geschichte vor und bitten Sie es genau zuzuhören, da es hinterher einige Fragen beantworten soll. Auf Wunsch können Sie die Geschichte auch ein zweites Mal vorlesen, um Konzentrationsstörungen nachhaltig zu überwinden.

Lukas Pechstein wurde 1991 in Baden-Baden geboren. Schon als kleiner Junge machte er sehr viel Sport. Er ging sehr früh zum Kinderturnen, spielte später mit Begeisterung Fußball und konnte schon vor der Schule schwimmen. Mit sechs Jahren meldeten ihn seine Eltern Klaus und Ursula in einem Kampfsportverein an. Dort begeisterte sich der kleine Junge schnell für Judo und machte in rascher Abfolge einen Gürtel nach dem anderen. Mit 10 Jahren lernte er Karate und begann, Klavier zu spielen. Damit er regelmäßig an die frische Luft gehen musste, schenkten ihm seine Eltern einen kleinen Hund, den er Lukas II nannte. Seine Hobbys machten Lukas immer sehr viel Spaß, und schon während seiner Schulzeit beschloss er, Kampfsportlehrer zu werden und eine eigene Kampfsportschule aufzumachen. Damit dies auch gelingen würde, begann er nach dem Abitur Betriebswirtschaft zu studieren. Mit 25 Jahren war er fertig und eröffnete eine kleine Schule mit dem Namen: Kampfsportplanet.

Fragen zur Geschichte:

 

54. Ich werfe dich um

Bei dieser Konzentrationsübung ist es für manche Kinder eine ganz neue Erfahrung, beim „Rangeln“ nur eine Bewegung machen zu dürfen. Je besser sich ein Kind in Konzentration begeben kann, desto kraftvoller kann es drücken.

Zwei Spieler stehen sich gegenüber und berühren sich mit ihren flachen Händen. Sie versuchen, sich gegenseitig aus dem Gleichgewicht zu drücken. Dabei dürfen sie sich nicht treten oder mit den Beinen einhaken. Auch die Arme oder der Kopf dürfen nicht genutzt werden, um den anderen zu berühren. Bei diesem konzentrierten Drücken ist es wichtig, dass die Spieler einigermaßen gleich stark, groß und schwer sind.

 

 

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