Motivation

Motivation heißt ein Ziel haben - einen Grund - einen Sinn

Nah- und Fernziele

Liebe  Eltern,

mal ehrlich, wenn Sie an die Schule denken, kommen Ihnen die fernen Ziele in den Sinn: Bleibt mein Kind dieses Jahr sitzen? Wird es den Realschulabschluss schaffen? Die Kinder selbst leben im Hier und Jetzt. Appelle an die Vernunft („Es geht um deine Zukunft!“) nützen wenig. Hat ein Kind keine Lust auf Schulisches, kann man es auch nicht mit der Aussicht auf ein neues Fahrrad am Ende des Schuljahres locken. Für das Kind ist das zu weit in der Ferne und damit wenig greifbar.

Es ist besser, wenn man Kinder durch eine Orientierung an Nahzielen motiviert, wie z.B.: das Aufsagen eines Gedichts am nächsten Schultag, das Diktat in drei Tagen oder die Klassenarbeit in einer Woche. Beim motivierten Lernen profitiert Ihr Kind von einem Unterteilen großer Projekte in kleine, überschaubare, leichter zu bewältigende Teilschritte. So steht Ihr Kind nicht vor einem scheinbar unüberwindbaren Berg von Stoff, dessen Anblick es davon abhalten kann, überhaupt erst mit der Arbeit zu beginnen.

Motivation kann man durch eine Lerntherapie "trainieren" - Nicht immer, das ist klar, aber zumindest öfter als bisher.



Die Sache mit der mangelnden Motivation bei älteren Jugendlichen oder Erwachsenen

"Wenn du nicht motiviert bist, liegt das wahrscheinlich daran, dass du keine Ziele hast, deine Ziele zu klein,

zu langweilig, zu wenig herausfordernd sind und womöglich auch gar nicht deine eigenen."  Warum eigentlich? Schaffe dir darüber Klarheit!

Klarheit ist wichtig. Denn für den, der sein Ziel nicht kennt, ist kein Weg der Richtige.

Es macht Sinn, sich darüber Gedanken zu machen und sich ab und an mal selbst herauszufordern.

Oder sich herausfordern zu lassen.

Erkenne, was du willst. Wo du hin willst.  Gewinne Orientierung. Gewinne mehr Klarheit.

Wir alle werden oft durch vieles wie z.B. Erziehung, Bezugspersonen und unser Umfeld stark beeinflusst.

Das ist menschlich und passiert, ob wir das wollen oder nicht. Das passiert selbst denen, die bewusst dagegen ankämpfen.

Deswegen sind die Ziele der meisten Menschen auch nicht ihre eigenen, sondern es sind häufig Ideen und Bilder aus dem Fernsehen, die Vorstellungen der Eltern, der Familie oder  gesellschaftlichen Ideale. Und dementsprechend kraftlos sind diese Ziele auch oft für uns.

Verständlich, dass da Motivationsprobleme entstehen.



Anders ist es da, wenn es sich um Motivationsstörungen handelt

Diagnose - Motivationsstörung

Ursachen für Störungen der Motivation

1. Ursachen innerhalb der Person des Schülers

2. Ursachen in Elternhaus und Gesellschaft

3. Ursachen im schulischen Bereich

Hier ist eine therapeutische Vorgehensweise unumgänglich.

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