Die erste Grundregel und Aufzählungen

Interpunktion - das Komma

Kommasetzung

Vereinfachung lautet das Stichwort.

Ein Komma soll einen Satz strukturieren und Sinnzusammenhänge klar herausstellen.

Das ist alles. Bislang waren die Regeln der Kommasetzung allerdings alles andere als einfach.

Erweiterte Inifinitive, Konjunktionen wie und bzw. oder haben dem Schreibenden das Leben schwer gemacht.

Mit der Rechtschreibreform sind die Kommaregeln aber stark vereinfacht worden.

Das betrifft die Bereiche

·         Konjunktionen wie und bzw. oder

·         Infinitivgruppen

·         Partizipgruppen

Es liegt nun in der Hand des Einzelnen, wann Kommas gesetzt werden sollen.

In vielen Fällen wurden die Regeln freigestellt, so dass nun viele Kommas wegfallen.

Die erste Grundregel und Aufzählungen

Über die wenigen noch verbliebenen Regeln der Kommasetzung einen Überblick zu bekommen,

sollte nun nicht mehr allzu schwer sein.

Grundregel

Zwischen den Satzteilen Subjekt, Prädikat, Objekt, Adverbiale und Attribute

dürfen keine Kommas gesetzt werden.

Beispiel:

Aufgrund der unverständlichen Rechtschreibregeln geht die Schülerin Bettina

an einem verregneten und stürmischen Montag

unendlich verwundert in den Deutschunterricht.

Komma bei Aufzählung

Das Komma steht immer zwischen Aufzählungen, es sei denn,

diese werden durch Konjunktionen wie und, sowohl als auch, weder noch verbunden:

Sie spielten weder Handball noch spielten sie Fußball.

Ihr Onkel Sebastian, seine Tante Rita und eine gewisse Melissa waren zugegen.

Sie waren frech, unverschämt und laut.

Wenn sich ein Attribut auf ein darauffolgendes bezieht oder beide Attribute gleichgestellt sind,

handelt es sich in diesem Fall nicht um eine Aufzählung!

Beispiel:

Die allgemeine schulische Leistung,
der leise dahinmurmelnde Lehrer,
der schweigsame junge Schüler.

Wenn Sie hingegen aussagen möchten,

dass der Schüler sowohl jung als auch schweigsam ist,

handelt es sich um eine Aufzählung und Sie müssen ein Komma setzen:

der schweigsame, junge Schüler.

 

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