Aufmerksamkeit

Aufmerksamkeit

Der Begriff der „Aufmerksamkeit“  umfasst verschiedene voneinander klar abgrenzbare Subsysteme, die jedoch eng miteinander verbunden sind. Man unterscheidet vier Aspekte der Aufmerksamkeit:

·        ungerichtete Aufmerksamkeit

·        gerichtete (fokussierte oder selektive) Aufmerksamkeit (Konzentration)

·        längerfristige Aufmerksamkeitszuwendung

·       geteilte Aufmerksamkeit (gleichzeitige Konzentration/Reaktion auf mindestens zwei Reize)

Aufmerksamkeitsfunktionen sind Basisleistungen, welche für nahezu jede praktische oder intellektuelle Tätigkeit benötigt werden. Sie sind dadurch allerdings sowohl konzeptionell wie funktionell nur schwer gegenüber anderen kognitiven Funktionen abgrenzbar.

Aufmerksamkeitsfunktionen kann man nur im Zusammenhang sehen, da sie keine alleinstehende Leistung darstellen, sondern sie sind an vielfältigen Prozessen der Wahrnehmung, des Gedächtnisses, des Planens und Handelns, an der Sprachproduktion und Sprachrezeption, an der Orientierung im Raum und am Lösen von Problemen und Aufgaben beteiligt.

 

Motivation und Konzentration – zwei wichtige Bausteine der Aufmerksamkeit

 

Aufmerksamkeit was ist das eigentlich?

 

Aufmerksamkeit, das ist die bewusste Zuwendung des Menschen hin zu einem bestimmten Reiz von außen, der von der menschlichen Wahrnehmung registriert und aus bestimmten Gründen aufgenommen wird oder auch nicht. Aufmerksamkeit ist also die Fähigkeit, sich längerfristig auf einen bestimmten Reiz oder eine Aufgabe zu konzentrieren. Die Aufmerksamkeit hat viele „Gesichter“. Zwei dieser Gesichter sind für das Lernen notwenig. Einmal die vorübergehende Aufmerksamkeit, die sogenannte selektive Aufmerksamkeit, die man von der Daueraufmerksamkeit unterscheiden muss. Die Daueraufmerksamkeit ist gerade für das Lernen, das nicht immer „interessant und spannend“ ist, von enormer Bedeutung. Sie steht in Verbindung mit der Konzentration und kann auch etwas mit dem bewussten Interesse an einer Aufnahme des eben Wahrgenommenen und mit der willentlichen Lenkung der Aufmerksamkeit zu tun zu haben. Der Mensch kann die Aufmerksamkeit steuern. Aufmerksamkeit hat also etwas zu tun mit der Konzentrationsfähigkeit und dem Lernwillen des Kindes, der Motivation.

Übung: Entspannung bei AD(H)S

Artikel aus der Regensburger Tageszeitung

Ich arbeite bei Kindern mit Aufmerksamkeitsproblemen auch mit dem

Aufmerksamkeitstraining nach Lauth und Schlottke

bzw. baue es in verschiedene Trainingseinheiten mit ein.




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